RSS
 

Archive for the ‘Statusberichte’ Category

Sanitäre Anlagen in den USA (by Daniel)

20 Jul

Das Thema mag jetzt vielleicht eklig und vor allem überflüssig klingen, aber ich möchte doch kurz zwei Dinge los werden, die mir bisher in NYC und in Niagara aufgefallen sind. Ggf. werde ich den Titel auch in “Sanitäre Anlagen in NYC” umbenennen müssen, falls sich Folgendes wider Erwarten ändern sollte:

1.) Die Amerikaner haben ein unglaubliches Talent, wenn es darum geht, möglichst kleindimensionierte Toilettenräume in überdimensionierte Einrichtungen zu bauen. Fallbeispiel: Eines der nicht an einer Hand abzählbaren McDonalds-”Restaurants” am Timesqaure: Ein gewaltiges Monument auf 2 Etagen für insgesamt sicherlich mehr als 200 Gäste. Die Männertoilette reicht aber für einen – genau einen Gast. Wenn also 10 aufs Klo wollen, einer die Toilette barrikadiert, dann gucken die restlichen 9 in die Röhre, undzwar in Form von einer Schlange, an der sie sich anstellen dürfen. Ich z.B. durfte bis zu meiner Erleichterung 15 Minuten warten.

Als ich dann drankam, offenbarte sich mir der Grund für das lange Warten: Während es im Tübinger McDonalds beispielsweise üblich ist, dass es einen Vorraum gibt mit einem Waschbecken + Pissouir + 1-2 geschlossenen Kabinen, ziehen es die Amerikaner vor, ausschließlich eine Kabine zu installieren, in die – wie schon erwänht – gleichzeitig nur einer reinpasst.

2.) Wie folgendes Bild bekundet, hält man hier von Diskretion und Privatsphäre am “stillen Örtchen” nicht unbedingt so viel … (man beachte die winizgen Spalten am Türrahmen)

 

Über den Umgangston der New Yorker (by Daniel)

18 Jul

Im Zusammenhang mit unserem Projekt spielt auch die Untersuchung der amerikanischen Mentalitiät, Höflichkeit, etc. eine große Rolle. Daher mal dazu ein paar Worte von mir:

Die allgemeine Stimme der Leute, mit denen ich zu tun habe, sagt etwa folgendes: Die Deutschen sind nicht gerade die gastfreundlichsten Menschen, die es gibt, allgemein wären Höflichkeit und gute Laune in Germany eher Fremdwörter. Im Gegensatz dazu seien aber die Amerikaner ein eher offenes, hilfsbereites und eben freundliches Volk.

Mein Statement: Fast richtig! ;-)

Es ist in der Tat so, dass Menschen auf der Straße, in den Subways usw. sehr nett sind – geradezu übernett – wenn man sie z.b. nach Lokalitäten und Haltestellen fragt.

Anders sieht es hingegen bei Personen aus, die eher einen “Mist-Job” haben, wie z.B. Wachposten an großen Gebäuden, Rezeptionspersonal oder auch viele Supermarkt-Kassierer(innen). Hier scheinen sich die Leute zu 99% an die deutsche Mentalität angeglichen zu haben. Wenn es sich allerdings um Läden oder Essenseinrchtungen handelt, wo Kundenkontakt großgeschrieben wird, erhält man auch erstklassigen Service. Das ist uns in verschiedenen Modekuafhäusern aufgefallen, wie z.B. bei Armani, in denen dann die Verkäufer sich förmlich darum geschlagen haben, wer uns bedient. Sie haben uns sogar immer eindringlich darum gebeten, dass wir uns ihre Namen merken und an der Kasse beim Kauf dem Kassierer sagen, woraus wieder das eigentlich Kalkül dieser Verkaufsstrategie ersichtlich wird: Die Verkäufer werden unter einen extremen Leistungswettbewerb gestellt, bei dem es am Ende darum geht, wer am meisten kaufende Kunden beschert hat. Ich muss ehrlich sagen, dass das fast schon zum Gegenteil übergeschlagen hat, dass also der Service darunter gelitten hat, weil man sich fast schon bedrängt fühlt vom Personal.

Aber um auf die Freundlichkeit zurückzukommen: Bei Starbucks z.B. merkt man auch deutlich, dass die Bedienungen wirklich auf Kundenfreundlichkeit geschult sind. Der Umgangston ist einfach perfekt und man fühlt sich wirklich wohl.

Letztendlich fühlt man sich in der Gastronomie also unterm Strich deutlich wohler, als in Deutschland, unter der normalen Bevölkerung erst Recht. Es gibt aber auch Bereiche, wo amerikanisches Personal schlechter abschneidet.

Aber vielleicht werde ich ja im Verlauf dieser Reise meine Meinung noch revidieren müssen ;-)

Grüße an alle,
Daniel

 

Allgemeines … (by Daniel)

14 Jul

So, jetzt komme ich auch mal dazu, all diejenigen zu bedienen, die keine Lust haben ein 8-Minuten-Review mit meinem Gelaber anzuhören.

Ich muss sagen, dass die Zeit bisher relativ langsam rumgeht. Das find ich insbesondere deshalb interessant, weil die Wochen und Monate zu Hause und im Zivi verstrichen sind, wie nichts. Vielleicht liegt es einfach nur daran, dass man langsam im Alltagstrott versunken ist und man die Tage nicht mehr auseinander halten konnte. Hier ist das anders: Jeder Tag ist anders, weil man immer was neues sieht und sehen wird, zumal 9 Tage in NYC allenfalls ausreichen, um an der Oberfläche der Attraktionen zu kratzen.

Eine weitere Besonderheit ist, dass auch Streber-Daniel festellen muss, dass er mit seinem Unterrichts-15-Punkte-Englisch ziemlich alt aussieht und viel dazu lernen kann. Hilft mir also ein wenig, von meinem “hohen Ross” runterzukommen ;-)

Aber im Großen und Ganzen kann man sich doch gut verständigen, vorallem wenn es darum geht, in den Handy-Läden herauszufinden, ob die Verkäufer und echte oder gefälschte I-Phones andrehen wollen oder wenn man sich mit 2 Rabbinern über Deutschland, 2. Weltkrieg und amerikanische Dekadenz unterhält.

Ansonsten gewöhnt man sich relativ gut an die neue Umgebung, wie z.B. dass eigentlich fast alle über rote Ampeln laufen, Taxis einen fast überfahren und das bonzige Karossen hier nichts außergewöhnliches sind. Ebenso kamen wir über den Jetlag relativ gut hinweg, auch wenn eine gewisse Restmüdigkeit immer noch vorhanden ist.

Mehr fällt mir grad leider nicht ein, to be continued in the next few days …

Grüßis by Daniel

 

Erster schriftlicher Statusbericht – Jan

12 Jul

Also erst einmal das wichtigste vorab: Daniel ist ein sehr, sehr schwieriger Charakter im Umgang. Das habe ich schon während den ersten Minuten des Fluges und den aufgrund von leichten Turbulenzen entstanden Schreien bemerkt…

Nunja, gefühlte 4h später und 40°C wärmer sind wir gut im Hotel angekommen. Die kleinen Schwierigkeiten, über die Daniel bereits im Video viel erzählt hat, haben wir gut überstanden und genießen nun die Zeit in New York. Glücklicherweise hat sich auch der Jetlag bei uns in Grenzen gehalten. Statt großer Müdigkeit gibt es eine große Motivation Stadt und Kultur kennen zu lernen.

Sämtliche Menschen hier haben eine gewisse innere Ruhe, die sich insbesondere im Straßenverkehr zeigt. Wo jeder normale Deutsche schon wild brüllend aus seinem Auto ausgestiegen wäre, fahren die Amerikaner in vollster Zufriedenheit weiter. Ob das nicht vielleicht ein punkt wär, wo wir uns etwas abschauen könnten….

Es scheint als hätte man alles schoneinmal gesehen. Die Eindrücke der Filme sind in allen Ecken wiederzufinden, seien es die großen, bulligen Autos oder aber auch die Häuser mit den Eisen-Treppen an der Seite. Das alles vermittelt eine großartige Atmosphäre, selbst in diesem kleinen Stadtteil wo wir bereits waren.

Einige bildliche Eindrücke kommen im Laufe der Zeit.

Wir werden uns nun den Central Park und den Broadway näher anschauen und hoffen einige schöne Eindrücke zu bekommen.

Liebe Grüße

Jan