Das Thema mag jetzt vielleicht eklig und vor allem überflüssig klingen, aber ich möchte doch kurz zwei Dinge los werden, die mir bisher in NYC und in Niagara aufgefallen sind. Ggf. werde ich den Titel auch in “Sanitäre Anlagen in NYC” umbenennen müssen, falls sich Folgendes wider Erwarten ändern sollte:
1.) Die Amerikaner haben ein unglaubliches Talent, wenn es darum geht, möglichst kleindimensionierte Toilettenräume in überdimensionierte Einrichtungen zu bauen. Fallbeispiel: Eines der nicht an einer Hand abzählbaren McDonalds-”Restaurants” am Timesqaure: Ein gewaltiges Monument auf 2 Etagen für insgesamt sicherlich mehr als 200 Gäste. Die Männertoilette reicht aber für einen – genau einen Gast. Wenn also 10 aufs Klo wollen, einer die Toilette barrikadiert, dann gucken die restlichen 9 in die Röhre, undzwar in Form von einer Schlange, an der sie sich anstellen dürfen. Ich z.B. durfte bis zu meiner Erleichterung 15 Minuten warten.
Als ich dann drankam, offenbarte sich mir der Grund für das lange Warten: Während es im Tübinger McDonalds beispielsweise üblich ist, dass es einen Vorraum gibt mit einem Waschbecken + Pissouir + 1-2 geschlossenen Kabinen, ziehen es die Amerikaner vor, ausschließlich eine Kabine zu installieren, in die – wie schon erwänht – gleichzeitig nur einer reinpasst.
2.) Wie folgendes Bild bekundet, hält man hier von Diskretion und Privatsphäre am “stillen Örtchen” nicht unbedingt so viel … (man beachte die winizgen Spalten am Türrahmen)
